Anjas SUP stories | SUP Equipment

Die SUP-Saison 2018 – was gibt’s Neues?

Urlaubsfeeling macht sich breit, wenn man auf Europas größter Wassersportmesse, der Boot in Düsseldorf, die Beachworld betritt. Eine ganze Halle als Paradies für SUPer, Surfer, Waker, Windsurfer, Kiter und sogar Skimboarder! Was es 2018 in der SUP-Szene neues gibt, lest ihr hier.

Natürlich werde ich euch jetzt nicht jedes einzelne erneuerte Board vorstellen, das würde dann doch etwas den Rahmen sprengen. 🙂 Wenn ihr wissen möchtet, welches Board für euch das richtige ist, dann schaut mal hier. Ich picke mir heute beispielhaft ein paar Brands raus, die – wie ich finde – spannende News haben:

Fanatic

Mit dem neuen Diamond-Design liest Fanatic Mädels Wünsche von den Augen ab. Besonders das Diamond Air Touring und das Hardboard Diamond Touring sind die perfekte Kombi aus Funktion (tolle Gleiter, viel Platz für Gepäck und zum in der Sonne liegen, kippsicher und trotzdem schnell) und einem superschönen Design.

Andererseits hat Fanatic ein neues Race-Hardboard am Start: den neuen Strike! Mit 14’0 x 21.5″ hat er die perfekten Rennsemmel-Maße. Die Standfläche ist in der Neuauflage vertieft für einen niedrigeren Schwerpunkt und mehr Stabilität. Mit diesem Design ist der neue Strike schneller als alle seine Vorgänger und somit ein starker Konkurrent zum bisherigen Flachwasser-Race-Platzhirsch Starboard Allstar.

   

Indiana

Besonders auffällig auf der Boot: ein solarbetriebenes eSUP. Noch ist es ein Prototyp, den ein Uni-Projekt gebaut hat – aber wer weiß, was bald daraus wird? In einer Vertiefung hinten befinden sich Akku, Kabel und Co. Die Solarpanele sind mit Klettverschlüssen auf dem Board festgemacht. In Zukunft sollen die Pads integriert werden. Ihr könnt darauf stehen und sie werden nach der Session einfach mit dem Inflatable eingerollt. Maximal 8 km/h erreicht das Solar-eSUP. Wenn es etwas langsamer fährt (4-5 km/h) hält es bei Sonnenschein drei Stunden durch. Coole Sache und sicherlich ein Blick in die Zukunft!

Auch sonst zeigt sich Indiana auf der Boot mit Extremen. Supersüß: ein kleines Mini-Inflatable-Surfboard, was ich am Liebsten sofort gepackt hätte und mit ihm auf die stehende Welle auf der Boot gehüpft wäre. Das Board ist so klein und schnuckelig, dass die Frage ist, ob es zusammengerollt wirklich so viel platzsparender ist 😀 .
Der krasse Gegensatz dazu: das Inflatable 16″ Touring Limited Edition (zum Vergleich: das Tandemboard von Indiana ist mit 14″ sogar kürzer!). Das 16er Board durfte ich auf dem Pool kurz testfahren. Mein lieber Schwan: geradeaus fahren ist natürlich der Knaller. Megaschnell, super stabil und natürlich keine Schlangenlinien. Aber dieses Monster-SUP zu wenden fühlt sich an, als müsste man einen Bus einparken. Ein richtiger Kraftakt! 😀

      

Starboard

Hier wurde auch getüftelt. Neu sind zum Beispiel vorspannbare Inflatable Race Boards. Durch eine Seilkonstruktion, die in der Mitte des Boards auf der Unterseite von der Finne bis an die Spitze nach vorne geführt und dort vor dem Aufblasen eingehängt wird, lässt sich das Raceboard vorspannen. Die normale Biegung, die das Board im Wasser hat, sobald es das Gewicht des Fahrers in der Mitte trägt, soll so ausgeglichen werden. Teamrider Karsten war jedenfalls begeistert. 🙂

Ein Makeover haben die Boards aus der Deluxe-Linie bekommen. Mit zwei Luftkammern sind sie sicherer als je zuvor. Sollte eine eurer Kammern Luft verlieren, habt ihr mit der anderen Kammer trotzdem noch eine sichere Boje dabei. Die zusätzlichen Trennwände geben dabei zusätzliche Stabilität. Die Bretter werden mit der neuen Zweikammern-Konstruktion aber 400 Gramm schwerer.

   

Mistral

Zwei Kammern sind Mistral nicht genug. Das neue Inflatable Raceboard kommt gleich mit vier Kammern daher. Vorne, hinten – und dazu links und rechts zwei lange Kammern an der Seite. Laut Hersteller bietet das System eine Stabilität, wie es sie bei einem Raceboard noch nie gegeben hat. Ich muss sagen, dass ich es mir nicht so ganz vorstellen kann. Aber ich bin damit nicht gepaddelt, also ist es nur ein erster unqualifizierter Eindruck. 🙂 Was ich allerdings sagen kann: die Optik der Boards leidet unter dem Vierkammernsystem. Mich haben sie ein wenig an Schlauchboote erinnert.

Naish

Eigentlich wollte ich auch gerne noch News von Naish vorstellen. Doch die Marke zieht sich diese Saison leider etwas aus dem SUP-Business zurück und konzentriert sich vor allem aufs Foil-Surfing. Natürlich bleiben aber die meisten SUP-Modelle wie gewohnt im Programm.

Wie ich schon gesagt habe: es gab noch viel mehr zu sehen auf der Boot. Vielleicht habt ihr euch ja auch schon auf dem SUP-Markt 2018 umgeschaut? Was ist euer persönliches Highlight und worauf freut ihr euch in der SUP-Saison 2018? Ich freue mich auf eure Kommentare! 🙂

 

Bericht: Anja Mörk / Christoph Richter

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  1. Hallo Anja,
    leider habe ich es dieses Jahr nicht auf die Boot geschafft und bin deswegen sehr dankbar für deinen Artikel! 🙂
    Danke, dass du mich quasi „mitgenommen“ hast!
    Als Mädel kann ich nur bestätigen, dass das Design auch eine Rolle spielt.
    Meine Favoriten sind das Diamond von Fanatic und der Rubio von Siren!
    Kein Wunder, ich bin ein absoluter türkis Fan! 😉
    Viele liebe Grüße
    Katja

    1. Hallo liebe Katja,
      das freut mich – sehr gern geschehen! 🙂 Ich verstehe dich total, das Design ist ein Traum! Ich steh ja selbst auch oft auf dem Diamond. 🙂
      Liebe Grüße,
      Anja

  2. Hallo Anja

    Danke für den kleinen Überblick von der Boot in Düsseldorf ! 😉
    Mein Favorit für die Saison 2018 ist das Starboard 12’6“ Touring deLuxe, was ich mir bereits bestellt habe. Ich bin sehr gespannt wie sich die zweite Luftkammer bewähert in Bezug auf Steifigkeit, Fahrverhalten etc.
    freundliche Grüße,
    Rudi

    1. Hey Rudi,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Ich bin auch gespannt, du kannst gerne mal berichten. 🙂 Das Thema ist in der Szene sehr umstritten. Besonders bezüglich Stabilität ist da glaube ich noch nicht so viel gewonnen. Aber der Sicherheitsaspekt ist ja auch noch da – und das ist doch schon mal top! 🙂

      Liebe Grüße,
      Anja

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